Desperate Housewives

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Gerichtsprozess endet ohne Gewinner

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© ABC

Der Rechtsstreit zwischen Schauspielerin Nicollette Sheridan und den Machern von "Desperate Housewives" endete am Montag in Los Angeles in einem Fehlprozess. Dieser kam zustande, nachdem die zwölf Geschworenen sich nicht einigen konnten. Acht Jurymitglieder sprachen sich für Sheridan aus, vier gegen ihre Klage. Für ein Urteil wären aber neun Stimmen nötig gewesen.

Die Entscheidungen der Geschworenen hatte sich bereits vor dem Wochenende festgefahren, wo die zuständige Richterin nochmal bat, zu einem Ergebnis in der 6-Millionen-Dollar-Klage zu kommen.
Während des Prozesses, der viel Aufmerksamkeit von der amerikanischen Klatschpresse bekam, beschuldigte Sheridan den Erfinder der Serie, Marc Cherry, sie geschlagen zu haben. Ein Vorfall, der schließlich zu ihrer Entlassung geführt hätte.

Vertreter von ABC konnten aber vor Gericht Beweise anführen, dass der Tod von Sheridans Charakter, Edie Britt, bereits im Mai 2008 besprochen worden sei – mehrere Monate, bevor Cherry gegenüber der Schauspielerin handgreiflich wurde. Nicollette Sheridans Klage auf Körperverletzung wurde bereits in der Woche zuvor fallen gelassen. Es wird von beiden Seiten erwartet, dass ein neuer Prozess angestrebt wird und dieses Thema damit noch lange nicht der Vergangenheit angehört.

  • Tags: Desperate Housewives, Nicollette Sheridan, Edie Britt, Marc Cherry
  • Quelle: Entertainment Weekly
  • DG, 20. März 2012