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Interview mit Franziska Benz über die Eislauf-EM

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Was genau wird bei der AWZ-EM passieren und wie kam es dazu?
Meine Rolle "Michelle" erlebt das volle Programm: Hartes Training für die EM, Stress mit der Trainerin, plötzlich taucht noch der Vater aus dem Nichts auf. Ihre Mutter muss nach Russland, genau dann, wenn Michelle sie einmal braucht! Sie ist also völlig alleingelassen. Doch sie gibt alles und liefert eine Hammer-Performance auf dem Eis mit ihrer Kurzkür ab – dank des Glücksbringers von ihrem Vater. Der Erfolg bleibt ihr aber nicht besonders lange. "Marie" (Cheyenne Pahde) rollt das Feld von hinten auf. Michelle verpatzt die wichtige Lang-Kür und steuert auf ein Gefühls-Chaos zu.

Wie waren die Dreharbeiten?
Die Dreharbeiten waren dementsprechend super intensiv. Jede freie Minute haben Cheyenne Pahde und ich auf dem Eis verbracht, um auf den Punkt unsere Leistung auf dem Eis abzurufen. Es hat sich gelohnt, wie ich finde. Ich bin richtig stolz auf uns beide, dass wir so auf dem Eis gerockt haben und schauspielerisch zudem noch Extremsituationen umsetzen konnten. In diesem EM-Block hat einfach alles gepasst und wir hatten perfekte Drehbedingungen: Tina Kriwitz als Regisseurin, die sehr fein und genau am emotionalen Bogen gearbeitet hat. Ich arbeite so unglaublich gern mit ihr zusammen! Dann die spannende Story meiner Figur, die EM, das ganze Team. Es waren einfach großartige 2 Wochen.

Was wünschst Du Dir?
Tatsächlich wünsche ich meiner Rolle Michelle von ganzem Herzen Freunde, damit sie nicht immer allein diese ganzen Probleme aushalten und durchleben muss. Da tut sie mir ja manchmal schon leid, kein Wunder, dass sie so eine harte Schale hat.

Was wünscht Du Marie?
Marie wünsche ich… Tja, ich bin da durch meine Rolle etwas befangen. (lacht). Aber natürlich nur das Beste und gute Besserung wegen der Kopfverletzung. Wo die nur herkommt. (lacht)

Wie ist es, jemanden zu spielen, der so viel trainiert und gibt und dann doch nicht gewinnt?
Es hat mir extrem viel Spaß gemacht, diesen "Abstieg" von Michelle zu spielen. Wenn ich die Story lese, bewerte ich das erstmal gar nicht als richtiges oder falsches Verhalten oder als gut oder schlecht, ich versuche mich voll und ganz auf die Situation der Figur einzulassen und genau wegen dieser Extreme, in denen sich Michelle bewegt, liebe ich sie!

Wie geht es mit Deiner Rolle weiter?
Es bleibt sehr spannend. Mit dem BDE ("Bund Deutscher Eiskunstlauf") hat Michelle es sich durch ihre Aktion mit dem Pokal erstmal verscherzt, so dass sie für 2 Jahre gesperrt ist. Und dann gibt es ja noch den Vater, der aus einem ganz bestimmten Grund nach Essen gekommen ist. Es bleibt also turbulent bei Frau Bauer!

Du hast privat einen Hund. Darf der auch schon mal mit ans Set oder aufs Eis?
Mein Hund Django darf immer mit ins Studio, worüber ich sehr dankbar bin und er auch. Er wartet dann immer in der Garderobe auf mich, wird von meinen lieben Kollegen gestreichelt, mit Leckerlis versorgt und seit neustem hat er auch einen neuen Spielgefährten. "Kuba", aus der Garderobe nebenan, ist der zuckersüße Hund von Jörg Rohde und die beiden lieben sich sehr. Wenn ich am Montag morgens in die Eishalle zum Training fahre, dreht Django sich in seinem Körbchen nochmal um. Das ist ihm viel zu früh und viel zu kalt. (lacht)

Wie entspannst Du nach einem langen Drehtag?
Nach einem langen Drehtag gibt’s immer einen ausgedehnten Spaziergang mit Django. Anschließend gibt’s was Leckeres zu Essen. Am liebsten zusammen mit meiner "Mutti" Heike Wahrmut und Cheyenne Pahde. Denn auch obwohl wir in der Serie nicht die allerbeste Beziehung haben, privat verstehen wir uns richtig gut!

Quelle: RTL Presse

  • Tags: Franziska Benz, Michelle Bauer, Interview, Dreh, Eislauf

Letzte Aktualisierung: 01.11.2016