GZSZ-RPG | Staffel 18

Hier findet das GZSZ-RPG statt. Um mitzuschreiben, melde dich bei den Projektleitern und erfinde deine Rollen.

Moderatoren: ocbjunky, McChristi

Wolf Knight
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Kiez / Mittag

"Und es ist wirklich alles in Ordnung?" besorgt betrachtete ich Lena, "Du wirkst abgespannt und erschöpft."
Lena seufzte.
"Seltsam, dabei fühle ich mich so, als hätte mich ein Lastwagen überfahren."
"So schlimm? Ist es wegen Nicki?"
"Ach, wenn es nur Nicki wäre. Irgendwie hab ich gerade das Gefühl als würde mein ganzes Leben in sich zusammen brechen. So als wäre das Schicksal gegen mich und macht mir mit Absicht das Leben schwer."
"Das klingt nicht besonders gut. Wie wäre es mit einem Kaffee? Und dann kannst du dich mal so richtig auskotzen. Sprich dich aus, ich höre dir zu!"
"Hast du nichts besseres zu tun, als dir meinen Psycho-Müll anzuhören?"
"Ach quatsch!" lächelnd legte ich meinen Arm um Lenas Schulter und ging mit ihr Richtung Mauerwerk, "Wofür sind denn Freunde sonst da. Und ich hatte die letzten Monate viel zu wenig Zeit für dich!"
"Wie auch, du warst am anderen Ende der Welt. Ok, die Sache mit dem Kaffee geht klar, aber ich will nicht nur über mein Leben reden. Erzähl du mir wie es in Boston so war."
"Ok, abgemacht."
Ich freute mich, dass ich für Lena da sein konnte. So wie es aussah, hatte sie im Moment niemanden, der sie so richtig unterstützen konnte.

Chris Steinfeld

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ocbjunky
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Beitrag von ocbjunky »

Townhouse/ Nachmittag

Ich kam nach Hause und warf meinen Mantel und meine Tasche gegen die Garderobe. "Lena spinnt doch!"

Hana lehnte sich grinsend gegen die Wand. "Oh je... Was ist jetzt wieder passiert?"

"Diese aufgeblasene Tussi provoziert mich bei jeder Gelegenheit!", sauer goss ich mir ein Wasser ein. "Eben hat sie sich vor Chris darüber lustig gemacht, dass ich keinen Job mehr habe... Dabei ist ihre feine Freundin Silvia daran schuld, dass ich bei Silberberg unten durch bin! Und somit wahrscheinlich in der gesamten Eventbranche..."

"Nimm's nicht so schwer, hm?", Hana folgte mir. "Ich kenne keine größere Kämpferin als dich! Du findest bestimmt bald eine neue Geldquelle. Vielleicht solltest du deine Ziele nicht zu hoch stecken. Jeder fängt mal klein an und im Eventbereich braucht man jahrelange Erfahrung und viele Kontakte..."

Geknickt senkte ich meinen Blick. "Was ich brauche ist ein Wunder... Aber was mich am meisten stört, ist, dass Silvia mit ihrer linken Nummer Erfolg hatte... Was hab ich ihr eigentlich getan? Dass ihr blöder Gaul damals verloren hat, das war doch nicht meine Schuld!"

Hana seufzte. "Ich mag Silvia eigentlich echt gerne, aber warum sie dir das Leben so schwer machen muss, verstehe ich auch nicht... Aber lass dich nicht provozieren, lass sie jetzt einfach in Ruhe..."

Toni lief auf den Weihnachtsbaum zu und spielte mit den brennenden Kerzen. Hana wurde darauf aufmerksam und hielt ihn davon ab.

An Ruhe dachte ich lange nicht. In meinem Kopf spukten viele Ideen herum, wie ich Silvia fertig machen könnte. Sie sollte es bereuen, dass sie sich mit mir angelegt hatte.

Hana nahm sich Toni vor und belehrte ihn. "Mit Feuer spielt man nicht, hörst du? Wenn man unachtsam ist, dann kann es ganz schnell anfangen zu brennen..."

Meine Augen funkelten böse, während ich anfing zu lächeln.

"Richtig... Mit Feuer spielt man nicht..."


Sonja Wiebe

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Beitrag von ocbjunky »

Fasan/ Nachmittag

Julia und ich tranken im Fasan einen Kaffee und ich hatte ihr meinen Brief an Rocco gezeigt.

"Das hast du wirklich schön geschrieben...", lächelnd sah sie von dem Papier auf. "Ich finde, du hast alles richtig gemacht. Du schreibst, dass du deine Lüge bereust und es heute besser machen würdest. Und du bittest um ein klärendes Gespräch. Das ist doch super..."

"Meinst du?", unschlüssig nahm ich ihr den Brief ab, um ihn nochmal zu überfliegen. "Und was ist mit dieser Stelle? Soll ich wirklich schreiben, dass ich... ihn immer noch liebe?"

Julia lächelte. "Es ist die Wahrheit, Kate... Und du wolltest nicht mehr schummeln, hm?"

Ich musste schmunzeln und nickte dann. "Du hast recht! Ich lass das jetzt einfach so und schicke ihn nachher ab!"

Aufgeregt tütete ich den Brief ein und schrieb Roccos Adresse auf den Umschlag.

Julia grinste. "Und jetzt, nächste Baustelle... Gregor!"

Ich seufzte. "Sag mir was ich tun soll, Julia... Ich weiß, ich hab viele Fehler gemacht und... Gregor hatte es nicht immer leicht mit mir. Aber ich habe auch oft das Gefühl, dass er mich im Stich gelassen hat... Und mit seiner Affäre damals mit Vanessa hat erst alles angefangen..."

"Gregor ist verletzt...", murmelte Julia nachdenklich. "Ihr hattet es wirklich schwer und vielleicht habt ihr nie richtig zueinander gefunden, weil ihr euch erst kennengelernt habt, nachdem deine Mutter gestorben ist... Kannst du Gregor nicht auch ein bisschen verstehen? Erst räumst du unser Konto leer, dann betäubst du das Rennpferd seiner Freundin..."

"Ich weiß...", traurig senkte ich meinen Blick. "Ich würde das ja alles gerne wieder gut machen! Aber ich habe das Gefühl, ich habe gar keine Chance mehr... Gregors Meinung über mich steht fest..."

"Du musst ihn vom Gegenteil überzeugen! Du bist doch nicht so, wie du immer sein willst, Kate... So oberflächlich und zickig... Du bist so liebenswürdig und hast so ein großes Herz... Zeig es ihm..."

Unsicher sah ich zu Julia auf und überlegte, wie ich das anstellen könnte. Wie könnte ich mich mit meinem Vater versöhnen?


Kate Dornhof

Wolf Knight
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Farr Whg / Nachmittag

Es war Silvester und ich hatte nichts vor. Gelangweilt zeppte ich durch das TV Programm.
Meine Mum und mein Bruder richteten für heute Abend alles her. Es würde Raclette geben. Ich war nicht so der Fan von so etwas. Wenn ich ehrlich bin ödete es mich an.
Kevin hatte sich seit Weihnachten auch nicht mehr bei mir gemeldet.
Ich glaub ich hatte ihn wirklich verärgert.
Aber begriff er nicht, dass sein Verhalten falsch war?

Als mein Handy klingelte, war ich überrascht, dass es ausgerechnet Kevin war, der mich anrief.
"Ja?" ging ich ran, unklar was mich jetzt erwarten würde.
"Hey Alter! Hast du Bock Silvester mit uns zu verbringen?"
Das Angebot erschien mir verlockend. Ich sah zu meiner Mum, die gerade Kartoffeln schnitt.
"Was habt ihr denn so vor?"
"Naja, erst mal ein paar Bierchen zischen und dann wenn alle den Jahreswechsel feiern, wollen wir beim Spätkauf einbrechen und unsere eigene Party feiern."
"Ihr wollt was? Habt ihr sie nicht mehr alle? Bei so einem Scheiß mach ich nicht mit!" wütend legte ich auf.

"Alles ok?" fragend sah mich meine Mutter an.
"Ja, passt schon." brummte ich und wollte weiter fernsehen.
"Ach bevor ich es vergesse. Du hast Post bekommen."
Meine Mum reichte mir einen Brief.
Zu meiner großen Überraschung war er von Gerrit.
Neugierig riss ich ihn auf.

Lieber Janeck,

ich weiß ich habe mich lange nicht bei dir gemeldet und das tut mir sehr Leid.
Auch mein abruptes Verschwinden tut mir Leid. Doch dafür gibt es einen Grund.
Du warst mir immer ein guter Freund. Genau deswegen ist es unverzeihlich was ich dir angetan habe. Ich habe dich nicht nur belogen sondern auch betrogen und das obwohl du mein bester Freund bist.

Wahrscheinlich weißt du es bereits, Toni wird es dir bestimmt schon gesagt haben.
Aber ich will es dir selber sagen. Vielleicht um mein Gewissen zu erleichtern, ich weiß es nicht.

Antonia hat dich damals mit mir betrogen. Ich weiß es ist unverzeihlich und ich schäme mich dafür.
Ich liebe sie und als ihr Streit hattet.... Es ist einfach passiert.
Es tut mir Leid. Ich weiß ich kann das niemals wieder gut machen.
Aber ich hoffe, dass du mir irgendwann verzeihst.

Gerrit


Das konnte nicht wahr sein!
Ich verstand die Welt nicht mehr.
Ich las den Brief erneut. Es ergab keinen Sinn für mich, egal wie oft ich diesen Brief durchlas.

Janeck Farr

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McChristi
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Beitrag von McChristi »

Mauerwerk/ Nachmittag

Chris hatte mich auf einen Kaffee ins Mauerwerk eingeladen, damit ich mich mal so richtig aussprechen konnte. Ich war ganz froh darüber, denn seit Chris in Boston und Moritz in Neuseeland war, hatte ich wirklich keinen richtigen Freund mehr hier.

"Und Nicki und du seid jetzt wirklich getrennt?", fragte Chris vorsichtig.

"Ja, das wars...", ich seufzte. "Ich habs noch ein paar mal versucht, aber sie will mich nicht mehr sehen. Sie hat gesagt, ich bin für sie gestorben..."

"Tut mir leid...", murmelte Chris und legte seine Hand auf meine. "Das wird schon wieder..."

"Danke...", ich lächelte bemüht, da ertönte der SMS Ton meines Handys, das auf dem Tisch lag. SMS von David

"Und wer ist jetzt David?", Chris schmunzelte interessiert.

"Nur ein Freund...", murmelte ich und zuckte die Schultern. "Vielleicht auch etwas mehr... ich weiß es noch nicht..."

"So, so...", er grinste. "Und was ist das für ein Kerl? Behandelt er dich gut? Vielleicht solltest du uns mal vorstellen... Dann nehm ich den Typ mal unter die Lupe, solange ich noch hier bin..."

"Chris, bitte!", ich lachte kopfschüttelnd. "Ich bin schon groß, ich kann allein auf mich aufpassen... David wird mir schon nicht das Herz brechen, dafür müsste ich mich ja erstmal in ihn verlieben..."

Lena Goebel

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Beitrag von McChristi »

Townhouse/ Nachmittag

"Wie willst du denn jetzt weiter vorgehen bei der Jobsuche?", ich lächelte und nahm mit Toni auf dem Schoß auf dem Sofa Platz. "Hast du schon was Neues in Aussicht?"

"Keine Ahnung. Eigentlich war ich mir sicher, dass ich den Job bei Silberberg bekomme...", Sonja seufzte und setzte sich zu uns. "Aber so leicht lass ich mich nicht unterkriegen!"

"Gut so!", ich lächelte aufmunternd. "Das wird schon!"

Ich streichelte über Tonis Haar und knutschte seine Wange.
"Ich werd dich ganz schön vermissen, kleiner Mann!"

"Ich auch...", Sonja lächelte wehmütig und sah zu ihrem Sohn. "Aber es wird ihm sicher gut gehen bei Chris..."

"Na klar!", ich lächelte wieder und hob Toni von meinem Schoß. "Du sag mal, was hälst du davon, wenn du uns während deiner Jobsuche ein wenig im Fasan unter die Arme greifst?"

Herausfordernd sah ich Sonja an.

"Ich müsste zwar erst mit Martin sprechen, aber eventtechnisch könnten wir etwas Unterstützung bestimmt gut gebrauchen! Und es wäre ja auch nur vorübergehend... Was meinst du, hm?"

Hana Steinfeld

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Beitrag von ocbjunky »

Townhouse/ Nachmittag

"Das klingt verlockend...", lächelnd lehnte ich mich zurück. "Was steht denn demnächst so an?"

Hana überlegte. "Im Januar eine Jubiläumsfeier und zwei Empfänge... Und Anfang Februar eine Hochzeit... Ich weiß, das sind jetzt nicht die riesen Events, aber ich wäre froh, wenn ich diese zusätzliche Arbeit an dich abgeben könnte..."

"Klar... Lass mich nur machen! Ich hab jetzt schon tausende Ideen..."

Hana schmunzelte. "Super, dann spreche ich nachher gleich mit Martin darüber..."

"Geht ihr auch auf die Party im Mauerwerk?", ich seufzte. "Ich habe gar keine Lust auf so eine große Party. Und der Gedanke, dass Lena und Silvia auch da sein werden, macht es nicht gerade besser..."

Hana grinste. "Du hast doch uns! Und Oliver ist bestimmt auch da..."

"Was soll das denn heißen?", ich machte große Augen. "Damit das ein für alle Mal klar ist, zwischen Oliver und mir ist-"

"Schon klar, Süße...", lächelte Hana. "Schon klar..."

Lachend warf ich ein Kissen nach ihr. "Was soll denn das?"

Hana stand auf und nahm meine Hand. "Komm, wir gehen jetzt hoch und überlegen schon mal, was wir später anziehen!"

Unwillig folgte ich ihr, während Hana einfach nicht aufhören konnte zu sticheln.

Sie grinste. "Steht Oliver eher auf sexy oder elegant?"

Ich trieb Hana die Treppe hoch und lachte. "Jetzt reicht es aber!"


Sonja Wiebe

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Beitrag von ocbjunky »

Bahnhof/ Nachmittag

Antonia, Mel und ich warteten auf dem Bahnsteig auf meinen Zug nach Köln.

Schon die ganze Zeit fühlte ich mich hin und hergerissen zwischen Wehmut und Vorfreude.

"12 Minuten noch...", ich seufzte schwermütig. "Dann heißt es Abschied nehmen!"

Antonia sah mich traurig an. "Jetzt mach es nicht noch schlimmer... Ich kriege jetzt schon weiche Knie..."

Lächelnd legte ich meinen Arm um sie. "Was haltet ihr davon, wenn ihr mich in ein paar Wochen besuchen kommt? Dann ist meine Wohnung bestimmt schon ganz gemütlich und ich kenne ein paar schöne Ecken in Köln..."

"Klar...", schmunzelte Mel. "Das wird bestimmt gut!"

Antonia plumpste traurig auf meinen Koffer. "Und wer macht uns jetzt morgens das beste Frühstück auf der Welt? Wer schläft abends vor dem Fernseher an unserer Schulter ein? Wer unterstützt uns gegen David Kramer? Und was sollen wir Hurricane sagen?"

"Gebt ihm einen Kuss von mir!", ich lächelte. "Toni, ich bin ja nicht aus der Welt..."

Plötzlich ertönte eine Ansage aus den Lautsprechern.

Es fährt ein auf Gleis 4: Der Zug nach Köln Hauptbahnhof. Abfahrt um 17:45 Uhr.

Am Ende des Gleises fuhr die Bahn ein. Das war er also, mein Zug nach Köln, in eine neue Welt, meine Zukunft.

Jetzt musste Toni weinen. "Vergiss uns nicht..."

Sie umarmte mich fest. "Und denk dran, du hast immer ein Zuhause in Berlin..."


Lilo Fischer

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Beitrag von McChristi »

Loft/ Abend

Ich stand im Badezimmer vor dem Spiegel und zog ein letztes Mal meinen Lidstrich nach, bevor ich mich zufrieden musterte.

In Gedanken war ich schon bei der Party heute Abend. Mittlerweile hatten sich fast alle aus meinem Freundeskreis auch dazu entschlossen, den Abend im Mauerwerk zu verbringen. Silvia, Gregor, Martin, Hana, Chris und leider auch Sonja. Jetzt war es mir schon fast ungangenehm, dass ich zusammen mit David hinging. Als wen sollte ich ihn denn bei den anderen vorstellen?

Wahrscheinlich sollte ich mir garnicht so viele Gedanken machen. Ich muss mich ja schließlich nicht rechtfertigen. Und solange ich Nicki nicht über den Weg laufe, ist alles gut.

Ich sprühte noch schnell etwas Parfum auf und zog dann im Flur meine Schuhe an.

Ich war schon etwas spät dran und wollte mich gleich auf den Weg machen. David wartete sicher schon auf mich.

Und so konnte ich ihn auch schonmal darauf vorbereiten, was uns gleich im Mauerwerk erwarten würde. Er wusste ja noch garnichts von seinem Glück, dass er gleich auf einen Schlag all meine Freunde kennenlernen würde...

Lena Goebel

Wolf Knight
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Schumann Haus / Abend

Als ich die Türglocke betätigt hatte, wartete ich darauf, dass Julia mir die Tür öffnete.
Ein eisiger Wind wehte mir gegen den Rücken, während ich vor der Eingangstür stand.
Endlich ging die Tür auf und Julia stand vor mir.
Sie hatte ein langes, blauens Kleid und war gerade dabei sich einen Ohrring anzustecken.
"Guten Abend Julia, schön siehst du aus." schumnzelte ich.
Julia war sichtlich überrascht mich wieder zu sehen, war doch unser letztes Gespräch im Streit beendet worden.
"Gregor, was machst du hier. "
"Ich wollte mich bei dir entschuldigen. Du hattest in vielen Punkten Recht. Eigentlich in allen. Kate ist meine Tochter und ich sollte mehr ein Vater für sein. Ich hätte sie mehr unterstützen sollen. Vor Allem nach der Trennung von Rocco. Mir ist klar, dass sie kein Engel ist aber sie ist meine Tochter."
"Was sagst du das mir. Du solltest mit Kate reden. Sie würde sich sicher über eine Aussprache mit dir freuen."
"Das habe ich auch vor. Kate und ich müssen aber beide einen Schritt aufeinander zu gehen."
"Das weiß sie. Aber es wird ihr gut tun, zu wissen, dass du sie nicht hasst."
"Ja, Julia. Ich glaub, dass es soweit gekommen ist, ist meine Schuld. Ich hätte mehr für sie da sein müssen."
"Gregor, sei nicht zu hart mit dir. Du bist auch nur ein Mensch. Sprecht miteinander und wagt einen Neustart, dann wird alles gut!"
"Das werde ich machen. Danke Julia!" Ich ging einen Schritt auf sie zu und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
Für einen Augenblick sahen wir uns in die Augen, ein Augenblick der uns an frühere Zeiten erinnern ließ.
"Ich wünsch dir alles Gute Julia. Wir sehen uns dann im neuen Jahr, hm?"
Lächelnd ging ich wieder.

Dr. Gregor Schumann

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