GZSZ-RPG | Staffel 18

Hier findet das GZSZ-RPG statt. Um mitzuschreiben, melde dich bei den Projektleitern und erfinde deine Rollen.

Moderatoren: ocbjunky, McChristi

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McChristi
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Beitrag von McChristi » Mo 13. Feb 2012, 07:43

Mauerwerk/ Abend

Es dauerte nicht lange, da sprach Martin mich auf Nicki an.

Es war mir unangenehm, nicht nur weil David da war, sondern auch weil der Gedanke an sie immer noch schmerzte. Und weil ich vergeblich versucht hatte, sie aus meinen Gedanken zu streichen.

"Ich weiß nicht was sie heute macht...", sagte ich monoton und zuckte die Schultern. "Aber mit mir zusammen feiern ist sicher das letzte, was sie will..."

Ich versuchte stark zu bleiben, doch es fiel mir verdammt schwer.

"Wir sind nicht mehr zusammen, Martin. Und ich hab sie eine Weile nicht gesehen... das ist vielleicht auch besser so...", ich seufzte und sah zu David, der die ganze Zeit neben mir stand, ohne etwas zu sagen.

"Vielleicht sollten wir das Thema wechseln!", ich versuchte zu lächeln und hakte mich bei David ein. "Wir sind schließlich hergekommen, um Spaß zu haben, oder?! Wer hat Lust zu tanzen?"

"Mit Vergnügen!", David grinste mich an und nahm meine Hand.

"Und was ist mit euch?"

"Lena, ich... wollte dich nicht in Verlegenheit bringen...", Martin seufzte. "Tut mir leid..."

"Schon okay!", ich lächelte. "Worauf wartet ihr noch, hm? Es ist gleich zwölf und wir waren noch nicht einmal auf der Tanzfläche!"

Lena Goebel

Wolf Knight

Beitrag von Wolf Knight » Di 21. Feb 2012, 20:10

Kiez / Abend

Es fiel mir zunehmend schwerer mich auf den Beinen halten zu können. Die letzte Bierflasche fiel mir aus der Hand und rollte über den Boden. Um mich herum lauter glückliche und feiernde Leute. Leute die sich auf das neue Jahr freuen konnten.
Ich konnte das nicht.
Ich hab so viel verloren. Meine Schwester, Pawel, meinen Job und Lena. Lena!
Der Verlust schmerzte in meiner Brust.
Vom Alkohol benommen, rutschte ich an einer Wand hinunter. Dort saß ich nun wie ein Häufchen Elend.
Ich tat mir schon selber Leid.
Wie sollte das neue Jahr werden, wenn das alte schon so beschissen aufhörte?

Eine Limousine hielt vor mir, eine Autotür ging auf.
"Sieh mal einer. Da liegst du da. Zerbrochen und unglücklich. Ich kann dir etwas geben, dass dir wieder neue Lebenskraft verleiht." sprach eine Frauenstimme.
Ich sah auf, in das Innere der Limo - eine Tüte mit weißen Pulver blitzte mir entgegen. Koks!
In mir stieg das Verlangen nach einer Line. Ich wusste, danach würde es mir wieder besser gehen, ich könnte abschalten und für einen Moment vergessen.
"Komm zu mir Nicki und du bekommst so viel, wie du willst. Es wird wie in alten Zeiten!" sprach die Frauenstimme weiter.
Es war so verlockend.
Ich versuchte aufzustehen, blendete die Welt um mich herum aus. Für mich gab es nur noch diese Tüte voll mit Kokain und deswegen stieg ich in das Auto.

Nicki Fotschki

Wolf Knight

Beitrag von Wolf Knight » Di 21. Feb 2012, 21:05

Morgen Industries / Abend

Weiß der Teufel was mich an diesen gottverdammten Ort trieb.
Matt Morgen hatte mich angerufen. Er wollte sich hier mit mir treffen. Erst wollte ich gleich wieder auflegen, doch dann sagte er es ging um Kate und dass sie in großen Schwierigkeiten stecken würde.
Ich war sofort hier her gefahren.
Warum wir uns ausgerechnet bei der Firma seines Vaters treffen wollten, wusste ich nicht. Die Bürogebäude lagen etwas außerhalb von Berlin und ich kam mir schon während der ganzen Fahrt verfolgt vor. Lag wahrscheinlich an der Paranoia wegen diesem Mafiaclan.
Es war in den letzten Monaten so viel passiert, dass ich langsam den Verstand verlor. Der Urlaub mit Silvia würde hoffentlich helfen wieder ein bisschen zu entspannen.
Als ich ankam, wartete Morgen bereits vor dem Gebäudekomplex.
Ich stieg aus meinem Wagen und kam gleich zur Sache.
"Was ist mit Kate? Los reden Sie schon!"
"Sie ist im Fadenkreuz meines Vaters. Sie wollte mir helfen und hat wichtige Unterlagen gestohlen. Mein Vater hat es herausgefunden."
Ich holte aus und verpasste Morgen einen Kinnhaken. "Sie mieser Kerl. Ihr Vater will sich jetzt an meiner Tochter wegen Ihnen rächen!"
"Ich weiß es nicht. Die Unterlagen sind von großer Bedeutung. Er braucht sie, denn die Unterlagen beweisen, dass mein Vater Dreck am Stecken hat. Bloß wenn ich an die Öffentlichkeit gehe will er Ihre Tochter fertig machen!" erklärte Morgen und rieb sich den Kinn.
"Soll das heißen, meine Tochter ist ein Werkzeug in den kranken Machtspielchen von euch! Was fällt Ihnen ein, meine Tochter da mit rein zu ziehen!" schrie ich Morgen wütend an.
Doch bevor Morgen eine Chance hatte zu Antworten gab es einen lauten Knall und die Windschutzscheibe meines Autos ging zu Bruch. Ein Schuss!
"In Deckung!" hörte ich mich selbst rufen und Morgen und ich duckten uns als ein zweiter Schuss fiel. Dieser verfehlte uns nur ganz knapp und durchschlug die Glasfront des Eingangsbereiches von Morgen Industries. Glas zersplitterte und fiel zu Boden.
"Wir müssen in das Gebäude. Hier sind wir eine zu große Zielscheibe!" meinte Morgen als wir hinter meinem Auto Deckung suchten.
Ein weiter Schuss fiel.
Von wo kamen die Schüsse?

Dr. Gregor Schumann

Wolf Knight

Beitrag von Wolf Knight » Di 21. Feb 2012, 22:08

Morgen Industries / Abend

Gregor und ich sprinteten in das Gebäude von Morgen Industries. Wir waren die einzigen die hier waren. Mein Vater war nach unserem Gespräch geschäftlich verreist. Wir waren also komplett allein hier.
"Hier entlang!" rief ich Gregor zu und wir beide rannten einen Korridor entlang.
Ich konnte hören, dass wir verfolgt wurden.
"Schnell, wir müssen in das Büro von meinem Vater!" keuchte ich und machte bei den Fahrstühlen halt. Wie verrückt drückte ich immer wieder auf den Knopf, mit dem der Lift gerufen wurde.
"Los mach schon!" zischte ich ungeduldig.
"Wir nehmen die Treppen!" kam von Gregor und als ich hörte, dass unsere Verfolger immer näher kamen, stimmte ich schließlich zu.
"Wer sind die eigentlich?" fragte ich nach Luft ringend während wir die Treppen Stockwerk für Stockwerk nach oben hetzten.
"Lange Geschichte!" entgegnete Gregor.
Endlich kamen wir im Stockwerk an, wo mein Vater sein Büro hatte.
Wir brachen die Tür auf und versteckten uns darin.
"Mein Vater hat hier irgendwo eine Waffe versteckt, das weiß ich. Er meinte immer ´Junge hab immer eine Waffe in Reichweite, du weißt nie wann du sie brauchst´!" Und wenn ich zurückdachte, dann hatte mein Vater Recht.
"Was? Soll das heißen wir sind hier hochgerannt nur wegen einer Waffe. Wir sollten die Polizei rufen." fassungslos sah mich Gregor an.
"Ja, machen Sie das ruhig. Ich werde mich währen. Niemand schießt ungestraft auf Matt Morgen!"
"Ihr Ego wird sie noch ins Grab bringen, Morgen das garantiere ich Ihnen!"
"Von Ihnen muss ich mir nichts sagen lassen! Was sind sie bitte schön. Sie haben eine kleine Praxis, die nicht mal gut läuft. Mehr nicht."
"Es kommt nicht auf Materielles an Morgen!"
Gregor und ich stritten uns und vergaßen dabei, dass wir eigentlich auf der Flucht waren.
Wir ließen all unseren Zorn, den wir auf den jeweils anderen hatten, raus.
Und irgendwann waren wir dann zu dritt.
Wir bemerkten nicht, dass wir beobachtet wurden. Erst als ein Schuss fiel, waren Gregor und ich still. Starr vor Schreck blickten wir auf die Eingangstür. Dort stand ein Mann. Der Schuss ging an die Decke.
"Ich soll Sie töten, hat der Boss gesagt!" sprach der Mann mit einem osteuropäischem Akzent und deutete auf Gregor.
Ich verstand die Welt nicht mehr warum wollte ein Killer Gregor umbringen. Der ist doch so durchschnittlich, dass er für solche Typen doch eigentlich unsichtbar sein müsste.
"Du hast zwei unserer Leute ins Gefängnis gebracht, dafür wirst du büßen!"
Der Typ hob seine Waffe und richtete sie auf Gregor.
Ich musste handeln! Ich nahm den nächstbesten Gegenstand vom SChreibtisch meines Vaters und warf ihn dem Typen mit einem lauten Schrei entgegen. Dieser war für einen Moment abgelenkt. Gregor nutzte das aus und griff den Killer an. Die beiden gingen zu Boden und ringen miteinander. Dann fiel ein Schuss.

Matt Morgen

Wolf Knight

Beitrag von Wolf Knight » Di 21. Feb 2012, 22:25

Morgen Industries / Abend

Ein Schuss fiel. Geschockt wich ich von dem Killer, der auf mich angesetzt war, und sah in seine leblosen Augen. Ich hatte Glück gehabt. Der Schuss hatte ihn und nicht mich getroffen. Aber gleichzeitig begriff ich, dass durch meine Hand ein Mann gestorben war.
Ich stand auf und entfernte mich ein paar Schritte von dem Mann. Gebannt blickte ich auf den leblosen Körper.
"Was wollte er von Ihnen Gregor?" fragte mich Morgen der ebenfalls auf die Leiche starrte.
Und dann erzählte ich Morgen die ganze Geschichte, dass ich zwei Gangster in meiner Praxis bezwungen habe, dass diese Rache geschworen haben, dass Silvia bedroht wurde und auch dass wir heimlich fotografiert wurden. Einfach alles rund um den Terror.
"Die haben angefangen systematisch mein Leben zu zerstören."
"Und weiß Julia davon?" fragte mich Morgen schließlich.
"Nein, weder sie noch die Kinder." antwortete ich.
"Sind sie komplett irre? Ist ihnen eigentlich klar, dass sie dadurch nicht nur ihr Leben in Gefahr bringen sondern auch das von Julia und den Kindern. So häufig wie sie sich in letzter Zeit mit Julia getroffen haben, wird ihnen nicht entgangen sein, dass sie Ihnen immer noch was bedeutet." entgegnete Morgen mit bedrohlicher Stimme.
"Was soll das heißen?"
"Ganz einfach. Wenn Julia etwas passiert, sind sie daran Schuld. Solange Sie leben, sind alle um Sie herum in Gefahr!" Morgen sagte mir ganz klipp und klar die Wahrheit ins Gesicht.
Nachdenklich spazierte ich durch das Büro. Er hatte recht. Vielleicht sollte ich doch ins Zeugenschutzprogramm gehen.
Als ich mich wieder zu Matt umdrehte, stand er mit der Waffe des Killers in der Hand, mir gegenüber und hatte sie auf mich gerichtet.
"Was machen Sie da?"
"Sie lieben Julia immer noch, habe ich recht? Mir ist nicht entgangen, wie Sie sie in letzter Zeit ansehen, wenn sie sich treffen. Und Julia verheimlicht mir die Treffen, die sie mit Ihnen hat."
"Morgen, machen sie keinen Scheiß!" versuchte ich ihn zu beruhigen.
"Julia ist mein ein und alles. Ich habe noch nie eine Frau so sehr geliebt wie ich es jetzt bei Julia tue. Und das wird mir niemand zunichte machen. Nicht einmal Sie!"
"Morgen was haben sie vor?"
"Ich liebe Julia. Sie hatten Ihre Chance und werden nie wieder eine bekommen."

Dann fiel ein Schuss!

Dr. Gregor Schumann

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ocbjunky
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Beitrag von ocbjunky » Fr 24. Feb 2012, 21:51

ENDE STAFFEL 18

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