Amerikanische Serien allgemein

Hier wird über internationale Serien von A bis Z diskutiert.
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Amerikanische Serien allgemein

Beitrag von Webmaster » So 19. Jun 2011, 02:00

Hier können allgemeine Dinge oder Serien, für die sich kein eigenes Thema lohnt, diskutiert werden.

spirit

Beitrag von spirit » Sa 8. Okt 2011, 13:38

Hab ja nun auch mal den Piloten zu "American Horror Story" gesehen.

Ich muss sagen nach der ersten Folge weiß ich noch nicht so recht, was ich nun von dem ganzen halten soll. Auf jeden Fall wird einem einiges geboten ... ob dies nun aber gut oder schlecht ist, lässt sich nur schwer interpretieren. Der Stoff an den sich Ryan Murphy und Brad Falchuck (beide auch für "Nip/Tuck" und "Glee" verantwortlich) ran wagen, ist auf jeden Fall der Abgrund der menschlichen Seele.

Wir sehen zu Beginn wie Familienvater Ben seine Frau Vivien nach einer Fehlgeburt betrügt. Das Ehepaar hat sich voneinander entfernt. Statt eine Scheidung, entscheiden die beiden sich aber für einen Neuanfang. Zusammen mit ihrer Tochter Violet ziehen sie in ein altes Haus, dessen Vorbesitzer Selbstmord begangen haben sollen.
Während einige das vielleicht schon abschreckt, scheint Violet dies zu begeistern, sodass sie diejenige ist, die den Hauskauf schnell mal entscheidet.
Die Atmosphäre wirkt allgemein düster und wenn man die Geschehnisse rund um die Hauptcharaktere noch hinzu nimmt, beinahe unerträglich beklemmend.

So werden wir in der ersten Folge mit einer Szene versorgt, in der Violet sich mit einem Patienten ihres Vaters, der als Psychiater tätig ist, anfreundet und mit diesem dann eine Mitschülerin erschrecken will, die Violet in der Schule versucht das Leben zur Hölle zu machen.
Durch schnelle Schnitte, dem geschickten Einsetzen von Licht entsteht mit den Dreien im Keller des Hauses ein Horror-Szenario, indem Violets Freund Tate sein Gesicht mit dem eines Monster zu wechseln scheint.

Auch werden uns mit den mysteriösen Ereignissen, die das Haus umgibt auch gleich mehrere Fragen aufgeworfen. Zum einen wäre da Addy, die behinderte Tochter der Nachbarin Constance (brillant besetzt mit der zweimaligen Oscar-Gewinnerin Jessica Lange), die jeden vor dem Haus zu warnen scheint und sich über die Abgründe welche in den Haus vorgehen amüsieren zu scheint.

Ben wird derweil von Larry Harvey, ein ehemaliger Besitzer des Hauses, gewarnt. Er habe als Schlafwandler irgendwann seine Familie in einem Feuer ermordet. Anzeichen dafür, dass sich diese Tat wiederholen könnte sehen wir auch bei Ben...

Auch die Hausdame Moira stellt ein großes Mysterium dar. Während Vivien und anscheinend auch die anderen Hauptpersonen Moira als alte Dame ("Six Feet Under"-Star Frances Conroy) sehen, sieht Ben eine junge Version ... der er auch droht zu verfallen.

Mit der Frustration über den nicht stattfindenden ehelichen Beischlaf kommt es schließlich zum handfesten Streit zwischen Ben und Vivien ... der bald darauf zum Sex führt.
Durch dieses Erlebnis scheinen sich die beiden wieder näher zu kommen, sodass sich Vivien auf ein Abenteuer einlässt, als Ben scheinbar vor ihr in einem schwarzen Leder/Latex-Anzug erscheint. Doch es handelt sich dabei nicht um Ben ...

Es dauert nicht lange und Vivien erfährt, dass sie erneut schwanger ist.

Irgendwie bin ich schon gespannt wie die Serie weitergeht, wo das ganze hinführt und was wirklich dahinter steckt. Allerdings wirkt die Stimmung auch manchmal so düster und erschreckend brutal, dass ich mir wirklich überlegen muss, ob ich mir das in Serienform wöchentlich antue.

Corazonado

Beitrag von Corazonado » So 9. Okt 2011, 16:42

Die Promos hatten Lust auf mehr gemacht. Gerade diese Person im Lack-Outfit war megagruselig. :lol:
Der Pilot gefiel mir recht gut von seiner Idee, auch wenn es strukturell leicht verwirrend sein konnte, wenn zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Traumsequenzen hin- und hergesprungen wurde. Für einen Piloten war mir schon fast zuviel los, zumal es innerhalb der Gegenwartsebene auch zu mehreren Zeitsprüngen kam und sich der Zuschauer einiges zusammenreimen darf/muss. Ich hab mich auch gefragt, warum Vivien ihren Mann nicht an den Augen erkennt bzw. nicht erkannt hat, dass der Typ im Lack-Outfit wohl nicht ihr Mann war. Aber gut, dass ist typisch Ryan Murphy. Mir hat's gefallen und ich bin gespannt auf die weiteren Folgen.

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Beitrag von Webmaster » So 6. Nov 2011, 19:00

Ich habe gestern endlich mal die erste Staffel von "Veronica Mars" zu Ende geschaut. Angefangen habe ich ja damals, als die Serie zum ersten Mal im ZDF ausgestrahlt wurde – das war im April 2006. Durch die komische Programmplanung habe ich aber öfter mal eine Folge verpasst, und dann wurde es ja auch irgendwann ins Nachtprogramm verschoben. Als die DVDs sehr günstig waren, habe ich mir alle 3 Staffeln auf einmal zugelegt, aber nie angeschaut. Ich glaube, letztes Jahr im April, als ich mal ein Wochenende richtig krank war, hab ich noch mal von vorne angefangen, bin aber wieder bei der Hälfte der 1. Staffel steckengeblieben. Vor ein paar Wochen habe ich an der Stelle weitergeguckt und gestern die letzten 5 Folgen am Stück geschaut.

Die allgemeine Begeisterung und guten Kritiken konnte ich größtenteils nicht nachvollziehen. Ein paar von den Detektivgeschichten waren ganz gut gemacht, aber der Großteil hat mich nicht vom Hocker gehauen. Mir war auch schon ein paar Folgen vor dem Staffelfinale längst klar, wer denn nun Lilly Kane ermordet hat. Die Auflösung und den Grund für den Mord fand ich etwas dürftig. Auch das ganze Rumgeiere mit Veronica und Duncan, ob sie nun Geschwister sind oder nicht, wurde einfach mit einem Satz abgehandelt. Naja, vielleicht kommt da ja noch was in der 2. Staffel.

Allerdings muss ich sagen, dass die Serie wirklich gut besetzt ist/war – auch die Nebenrollen wie Meg und Mac (wieso man allerdings zwei weibliche Rollen haben muss, die gleich ausgesprochen werden, ist mir schleierhaft). Logan konnte ich am Anfang so was von nicht ausstehen, aber im Zusammenspiel mit Veronica ist er echt super. Weevil ist auch super, kam aber in der zweiten Hälfte der Staffel viel zu wenig vor.

Ich hoffe, dass ich von Deputy Leo in der 2. Staffel verschont bleibe. Außer dumm zu grinsen konnte der ja wirklich nichts.

spirit

Beitrag von spirit » Di 8. Nov 2011, 17:57

Hab mir nun mal die ersten beiden Folgen von "The Secret Circle" angeschaut. Die Buchvorlage stammt von L.J. Smith, die auch "The Vampire Diaries" schreibt. Mit den Produzenten von Alloy Entertainment und Kevin Williamson stehen auch auf Seite der Produzenten einige Leute von der gleichnamigen TV-Serie in der Crewliste. Kevin Williamson spielt jedoch bei "The Secret Circle" nur eine untergeordnete Rolle. Showrunner ist der noch ziemlich unerfahrene Andrew Miller, der zuletzt mit der Webserie "Imaginary Bitches" auf sich aufmerksam machte.

"The Secret Circle" musste sich recht früh mit "The Vampire Diaries" vergleichen lassen. Vielleicht auch deswegen schafft die Serie es leider so gar nicht den Erwartungen gerecht zu werden.

Der Pilot wirkte auf mich ziemlich überladen. Wir steigen in die Handlung ein mit dem Tod von Amelia Blake, Mutter unserer Heldin Cassie. Danach zieht Cassie in das beschauliche Chance Harbor, um dort bei ihrer Großmutter zu leben.
In ihrer neuen High School lernt sie dann bald darauf Adam, Diana, Faye, Melissa und Nick kennen. Während Adam und Diana als Pärchen funktionieren, was schon im Piloten durch die Chemie welche Adam und Cassie verbindet - und der Tatsache, dass dieser einer alten Legende nach schicksalhaft miteinander verbunden sein sollen - gestört wird, fungiert Faye als selbstgerechte Zicke, Melissa ist Fayes Sidekick und Nick ein Einzelgänger.
Zusammen bilden diese 5 einen geheimen Hexenzirkel, der durch Cassie, einem Mitglied der sechsten Original-Familie, erst komplett wird. Cassie wusste bisher nichts von ihren Kräften und ist im Piloten auch so damit ziemlich überfordert, nachdem sie von der Gruppe eingeweiht wird. Später findet sie das Buch der Schatten ihrer Mutter, was kaum ein Zweifel daran lässt, wer sie wirklich ist.
Als Antagonisten der Serie fungieren hier gleich zwei Eltern-Charaktere: Zum einen Fayes Mutter Dawn, die auch gleichzeitig die Leiterin der High School ist, und Dianas Vater Charles, der für den Tod von Cassies Mutter verantwortlich ist.

Die Geschichte des Piloten mag zwar auf Papier durchaus seine Reize haben, bei der Umsetzung tat sich das Team allerdings irgendwie schwer. Zu wenig Emotionen und oberflächliches Gelaber um den Hexenzirkel erscheinen so, als wollte man die Einführung schnell hinter sich bringen, um zu größeren Dingen zu gelangen.
So fällt es sehr schwer in der ersten Folge auch nur irgendeine Beziehung zu den Rollen aufzubauen, die ein als Zuschauer dazu bringen wieder einzuschalten (weswegen die Serie in den USA nach den Piloten und trotz guten Lead-Ins mit "The Vampire Diaries mit der zweiten Folge von drei auf zwei Millionen Zuschauer abrutschte).

Britt Robertson, die einige vielleicht schon aus der leider viel zu kurzlebigen Serie "Life UneXpected" kennen, spielt hier den zentralen Charakter der Serie - Cassie Blake. Das tut sie auch sehr überzeugend und so ist Robertson wohl die einzige im Cast, die aus dem Skript noch versucht Emotionen heraus zu holen. Leider wirkt das durch die andauernde Angst wegen ihrer Kräfte mit Beginn der zweiten Folge schon leicht nervig.
Thomas Dekker ("Terminator: The Sarah Connor Chronicles" und "Heroes") spielt die männliche Hauptrolle des Adam Conant. Eine offensichtliche Chemie mit Robertson ist durchaus vorhanden, während man Dekker Szenen mit seiner derzeitigen On-Screen-Liebe Shelley Hennig ("Zeit der Sehnsucht") nur schwer abkauft. Mag vielleicht auch daran liegen, dass ein Liebesdreieck mit der Legende um die Blake/Conant-Beziehung im Moment noch zu gezwungen wirkt.
Zu Phoebe Tonkin ("H2O") scheint die Rolle der Faye durchaus zu passen, jedoch hatte ich nicht das Gefühl, dass sie mit ihrem Schauspiel wirklich glänzen oder überzeugend sein kann.
Jessica Parker Kennedy gefällt mir als Melissa, die unsichere Mitläuferin von Faye, da wohl bisher am besten. Sie zeigt gleich von Beginn an eine Vielseitigkeit, die in der zweiten Folge durch ihre Beziehung zu Zirkel-Mitglied Nick, gespielt von Newcomer Louis Hunter, noch ausgebaut wird.
Und während mir Natasha Henstridge ("Eli Stone") als Dawn durchaus gefällt, kann ich Gale Harold ("Queer As Folk" und "Desperate Housewives") als Charles bisher leider so gar nichts abgewinnen. Er wirkt auf mich nicht Angst einflößend, sondern eher nervig. Warum Amelia nun durch seine Hand sterben musste, bleibt ein Rätsel für den Zuschauer, während seine Warnung an Adams Dad Ethan - neben Melissa die Rolle von der ich den besten Eindruck gewonnen habe - einfach nur unpassend oder sogar leicht überflüssig wirkte.

Abschließend bleibt wohl zu sagen, dass sich die Serie schlecht mit etwas anderem vergleichen lässt und sich wohl auch vorerst mit nichts anderem messen sollte. So fehlt der Serie noch eine Menge kreative Energie, mehr Gradlinigkeit und eine sensiblere Charakterzeichnung.
Als Berater wurden mittlerweile Kelly Sounders und Brain Peterson, die beide als Showrunner an den letzten drei "Smallville"-Staffeln gearbeitet haben, engagiert, sodass man leichte Veränderungen wohl bald spüren könnte.

Wer auf einen Mix aus Teen-Drama und Mystery steht, sollte "The Secret Circle" ruhig eine Chance geben. Vielleicht aber ein wenig Ausdauer mitbringen und von dem Beginn nicht allzu viel erwarten.

Ich werde mich jetzt erstmal wieder "Revenge" widmen, wo ich noch ein paar Folgen zu liegen habe, und bei "The Secret Circle" die weitere Entwicklung abwarten.

Corazonado

Beitrag von Corazonado » So 22. Jan 2012, 12:42

Hab jetzt endlich in die Neuauflage von "Charlie's Angels" reingeguckt. Der Pilot ging gar nicht. Logikfehler, Dialoge, die selbst für Soaps hart an der Grenze des Erträglichen waren. Folge 3 war schon weitaus besser, mal sehen, ob ich es noch bis Folge 7 durchhalte. ;)

Lips

Re: Amerikanische Serien

Beitrag von Lips » So 19. Feb 2012, 14:03

Ich habe alle Folgen von Charlie's Angels geschaut...
Es war mMn ganz OK - meine Erwartungen waren auch nicht besonders hoch...
Hätten sie noch ne Chance gekriegt, hätten sie vielleicht noch etwas besser werden können...
Die Besetzung an sich fand ich nicht schlecht...

chris-85

Beitrag von chris-85 » Di 29. Mai 2012, 19:52

Der WDR zeigt täglich alle "Mord ist ihr Hobby"-Folgen. Immer 14.15 Uhr - ohne Werbung... ;-)
Haben die etwas kabel eins die Rechte weggeschnappt. :)

Mike (1)
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Beitrag von Mike (1) » Di 29. Mai 2012, 19:59

chris-85 hat geschrieben:Der WDR zeigt täglich alle "Mord ist ihr Hobby"-Folgen. Immer 14.15 Uhr - ohne Werbung... ;-)
Haben die etwas kabel eins die Rechte weggeschnappt. :)
Danke für die Info, bei welcher Staffel sind sie gerade?

chris-85

Beitrag von chris-85 » Di 29. Mai 2012, 21:04

Mike (1) hat geschrieben:
chris-85 hat geschrieben:Der WDR zeigt täglich alle "Mord ist ihr Hobby"-Folgen. Immer 14.15 Uhr - ohne Werbung... ;-)
Haben die etwas kabel eins die Rechte weggeschnappt. :)
Danke für die Info, bei welcher Staffel sind sie gerade?
Heute war Teil 1 des Pilotfilms. Also Sendestart... http://www.wunschliste.de/3646/tv

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Re: Amerikanische Serien

Beitrag von Mike (1) » Fr 1. Jun 2012, 15:56

Ok danke, die 1. 3 Staffel hab ich erst gesehen, hoffe das die Ausstrahlung mal weiter geht.

chris-85

Beitrag von chris-85 » Di 7. Aug 2012, 17:40

Der WDR zeigt weiterhin tgl. um 14.15 Uhr eine Folge. Auch Staffel 3 und 4.
EinsFestival zeigt nochmal den Beginn, ab Staffel 1. Ab 10.09.2012, tgl. 11 Uhr.

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Re: Amerikanische Serien

Beitrag von Mike (1) » Di 28. Aug 2012, 19:59

Wer hat gestern Eureka gesehen?
Die Folge hatte es ja wirklich in sich, bin hell auf beigestert. Anfangs dachte ich noch neee, jetzt kommen Alli und Jack wieder nicht zusammen, daher war der Cliffhanger am Ende wirklich einsame Spitze! :D

Julia23
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Re: Amerikanische Serien

Beitrag von Julia23 » Di 12. Feb 2013, 21:14

Mich wundert das hier nichts über die tolle Serie Sons of Anarchy geschrieben wird.

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Re: Amerikanische Serien

Beitrag von Webmaster » Sa 26. Okt 2013, 11:46

Oh je, jetzt ist sogar ein Reboot von "Charmed" geplant. Dabei ist die Serie grad mal 7 Jahre eingestellt.
CBS is developing a reboot of the WB series “Charmed,” an individual with knowledge of the project told TheWrap on Friday.

The project so far consists of a script deal, with no pilot or broadcast commitment as of yet, but is billed as a reimagining of the original series centered around four sisters who discover their destiny – to battle against the forces of evil using their witchcraft.
Quelle: http://www.thewrap.com/charmed-reboot-works-cbs/

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