CCBot/2.0 (https://commoncrawl.org/faq/)

2/I Zutritt

Aktuelle Bewertung:
Deine Bewertung:

Disclaimer: Wenn ich eine Bewertung dieses Artikels abgebe, akzeptiere die derzeit geltenden Datenschutzbestimmungen.

Beim Ball geht es hoch her: Elektra kocht vor Wut, als Blanca ihr die Trophäe in der Kategorie „Königin“, die Elektra bislang immer gewonnen hat, vor der Nase wegschnappt. „Du bist Grabbeltisch und ich bin Gucci“, zischt sie und schwört Rache. Durch ihren Gewinn steht Blanca nun auch zur Wahl für den Titel zur „Mutter des Jahres“.

Nach dem Ball lernt Damon den gleichaltrigen Ricky kennen, der sich unverhohlen an ihn heranmacht und auch gern mit ihm schlafen würde. Damon, der bislang noch keine sexuellen Erfahrungen gemacht hat, fühlt sich jedoch überrumpelt und möchte die Dinge lieber langsam angehen. Die beiden Jungen beschließen, in einer Woche ein richtiges Date zu haben. Da Damon zu spät nach Hause kommt, hält Blanca ihm eine Standpauke. Außerdem versucht sie ihn über Sex aufzuklären. „Du darfst dich niemals verschenken – egal, an wen“, schärft sie ihm ein.

In einer Schwulenbar trifft sich Blanca mit Lulu, um sie zu überreden, ebenfalls dem „House of Evangelista“ beizutreten. „Elektra würde dir die Extensions vom Kopf reißen, wenn sie wüsste, dass du mich weglocken willst“, mutmaßt Lulu. Kurz darauf werden die beiden Transfrauen aus der Bar geworfen, weil sie dort nicht erwünscht sind. „Ich veranstalte hier keine Kostümfeste“, verteidigt sich der Barbesitzer scheinheilig. Blanca will das nicht hinnehmen, doch Lulu macht ihr klar, dass das vergebene Mühe ist. „Alle wollen sich anderen immer irgendwie überlegen fühlen. Und wir stehen ganz unten“, zischt sie, bevor sie in der dunklen Nacht verschwindet. Blanca will für ihre Rechte kämpfen und geht am nächsten Abend erneut in die Schwulenbar, wird dann aber unsanft vom Türsteher hinausbefördert.

Anzeige

Damon macht beim Tanztraining große Fortschritte. Helena St. Rogers ist stolz auf ihn und lädt ihn zu einer Ballettaufführung am nächsten Samstag ein. Dafür muss er sein Date mit Ricky verschieben, doch da er Rickys Nummer nicht hat, kann er ihm nicht Bescheid sagen. Während Damon die Aufführung genießt, wartet Ricky vergeblich auf Damon. Als Damon sich am nächsten Tag bei Ricky entschuldigen will, zeigt der Damon offen seine Enttäuschung.

Blanca wundert sich, woher Lil’ Papi plötzlich so viel Geld hat. Sie vermutet, dass er mit Drogen dealt, was er jedoch verneint. Später sieht Damon jedoch, wie Papi auf offener Straße Drogen verkauft. Papi bittet Damon um absolutes Stillschweigen.

Unterdessen streiten sich Stan und Patty, da die beiden eigentlich knapp bei Kasse sind und sich nur luxuriöse Dinge anschaffen, damit andere Menschen denken, dass sie reich sind. In Wahrheit hat Stan jedoch nicht einmal genug Geld, um Patty eine Geschirrspülmaschine zu kaufen. Stan will sich mit Angel treffen, doch die arbeitet zu seinem Entsetzen nun in einer Peepshow. „Ich denke an nichts anderes mehr als dich“, gesteht Stan ihr. Er bietet Angel an, ihr eine Wohnung zu finanzieren, damit sie nicht mehr ihren Körper verkaufen muss. Angel versteht nicht, was Stan eigentlich von ihr will – immerhin möchte er nicht einmal Sex mit ihr haben. „Was bist du?“, fragt sie ihn. „Ein Niemand. Ich bin ein Klischee. Ein Weißer aus der Mittelklasse. Aber du bist du, auch wenn du einen Preis dafür zahlen musst“, erwidert er. Um Angels Wohnung finanzieren zu können, bittet Stan seinen Vorgesetzten Matt Bromley um eine Gehaltserhöhung. Der stimmt zu, ahnt aber sofort, dass Stan eine Geliebte hat, und möchte alles über die Angelegenheit wissen. Außerdem rät er Stan, auf keinen Fall seine Frau zu verlassen.

Anzeige

Elektra sucht Blanca auf und fordert von ihr eine Revanche. „Bist du so scharf darauf, dass ich dich noch mal schlage?“, will Blanca wissen. „Ich bitte dich. Du hast eine Trophäe gewonnen und tust so, als wärst du eine Legende. Jeder Stricher oder Orang-Utan kann eine Trophäe abgreifen“, erwidert Elektra abfällig. Außerdem hat sie von Blancas Versuchen gehört, in der Schwulenbar bedient zu werden, und rät ihrem ehemaligen Protegé, sich nicht der Illusion hinzugeben, etwas ändern zu können: „Du bist nicht Rosa Parks, die vorne im Bus sitzt. Du bist eine alte, müde Transe, die mit weißen Jungs in Designer-Jeans einen Cocktail schlürfen will.“ Blanca gibt jedoch nicht auf und sucht abermals die Schwulenbar auf, was jedoch damit endet, dass sie wegen Ruhestörung verhaftet wird. Ausgerechnet Elektra bezahlt ihre Kaution – allerdings nicht, um Blancas Aktivismus zu unterstützen, sondern aus reinem Eigennutz: „Ich lasse dich nur deshalb im Knast nicht halb totschlagen, weil ich will, dass du morgen auf dem Ball antrittst, damit ich meine Ehre wiedererlange! Und wehe, du kommst nicht, Bitch! In unserem Leben sind Bälle alles, was zählt.“ Letztendlich erweist Blanca Elektra den Gefallen, beim Ball gegen sie anzutreten und sie gewinnen zu lassen.

Damon bittet Ricky um einen Neuanfang und lädt ihn ebenfalls zu einer Ballettaufführung ein. Zunächst lehnt Ricky dankend ab, taucht dann aber doch noch im Theater auf. Nachdem Stan Patty mit einem Geschirrspüler überrascht hat, fährt er zu Angel und überreicht ihr die Schlüssel für ihre neue Wohnung.

Details zu dieser Episode

Englischer Titel:
Access
Deutscher Titel:
Zutritt
Drehbuch:
Ryan Murphy, Brad Falchuk & Steven Canals
Regie:
Ryan Murphy
Gastdarsteller:
Matt McGrath (Mitchell)
Anmerkungen:
Dyllon Burnside (Ricky Evangelista) wird in die Riege der Hauptdarsteller aufgenommen.
Ausstrahlung:
USA: 10.06.2018 (FX), DE: 31.01.2019 (Netflix)
Letzte Aktualisierung: 11. September 2023

Ähnliche Episoden

Pose

Update: 11. September 2023

New York, 1978: Elektra, die damals noch zu Hause wohnt, verdient sich ihr Geld als Prostituierte an den Piers und hat hochgesteckte Ziele: „Dafür, dass die Männer mehr bezahlen, kriegen sie auch mehr. Irgendwann habe ich ein Ankleidezimmer ...

Pose

Update: 11. September 2023

Da der „Vogue“-Hype in Amerika abflaut und die Öffentlichkeit das Interesse an der Ballroom-Szene verliert, werden Damons Tanzkurse gestrichen. „Es ist, als hätten sie uns aussortiert, weil das, was wir können, keiner ...