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Pacific Palisades ist ein vornehmer Vorort von Los Angeles. Hier führen die Schönen und Reichen ein glamouröses Leben, doch nach und nach kommen zahlreiche Geheimnisse ans Tageslicht. Zu Beginn der Serie ziehen Nick (Jarrod Emick) und Joanna Hadley (Michelle Stafford) gemeinsam mit Joannas jüngerer Schwester Rachel (Natalia Cigliuti) nach Pacific Palisades, da Nick dort eine Stelle bei „Russo & Associates“, der Architekturfirma seines alten Collegefreundes Robert Russo (Greg Evigan), erhalten hat.
Robert und seine Ehefrau Kate (Finola Hughes) geben für die Neuankömmlinge eine Willkommensparty, auf der es jedoch zum Eklat kommt, als Roberts Geliebte Jessica Mitchell (Jocelyn Seagrave) an der Seite des zwielichtigen Bauunternehmers Matt Dunning (Lucky Vanous) erscheint. In die Enge gedrängt, beichtet Robert der schwangeren Kate seine Affäre. Die trennt sich von ihm und verliert kurz darauf bei einem Autounfall ihr ungeborenes Kind. Kate kann den Verlust nicht verkraften – und entführt schließlich sogar ein Baby aus dem Krankenhaus!
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Familien- und Beziehungsprobleme lauern an jeder Ecke
Als Joanna Rachel von einem Rockkonzert abholen will, wird das Gelände von Polizisten abgesichert – die „Pacific Mall“, in der das Konzert stattfand, ist eingestürzt! Niemand ahnt, dass der skrupellose Matt für den Einsturz verantwortlich ist. Jessica lässt sich auf eine Beziehung mit Matt ein, der sie jedoch nur benutzt, um sich über Erpressung Zugang zu einem Bauprojekt zu verschaffen. Als das herauskommt, wenden sich Jessica und die gesamte Belegschaft von „Russo & Associates“ von ihm ab. Aus Rache zieht Matt die labile Kate auf seine Seite.
Die intrigante Maklerin Laura Sinclair (Kimberley Davies) wickelt jeden Mann um den Finger – nur an Nick beißt sie sich die Zähne aus. Später erhält Laura Besuch von ihrer verhassten Mutter Christina Hobson (Joan Collins) aus England und trifft unverhofft auf ihre große Liebe John Graham (Paul Satterfield), mit dem sie noch eine Rechnung offen hat.
Gleichzeitig droht die Beziehung von Lauras bester Freundin Beth Hooper (Brittney Powell) und dem Schönheitschirurgen Cory Robbins (1. Besetzung: Joel Wyner, 2. Besetzung: Dylan Neal), zu zerbrechen, als Beth von Corys Spielschulden erfährt. Später wird Beth von ihrem Ex-Mann Quinn (Shawn Christian) verfolgt. Auch bei den Hadleys wird ein Geheimnis gelüftet: Rachel ist in Wahrheit nicht Joannas Schwester, sondern ihre Tochter, gezeugt bei einer Vergewaltigung, als Joanna erst 14 war. Auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater gerät Rachel an einen gefährlichen Psychopathen …
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Hinter den Kulissen: Nach nur 13 Folgen erfolgte das Aus
„Pacific Palisades“ wurde ab dem 9. April 1997 auf dem amerikanischen Fernsehsender FOX ausgestrahlt und sollte auf der Erfolgswelle von „Beverly Hills, 90210“ und „Melrose Place“ mitschwimmen. Ursprünglich sollte die von Aaron Spelling produzierte Primetimesoap „Brentwood“ heißen, benannt nach dem noblen Stadtteil von Los Angeles. Dieser war jedoch durch den medienwirksamen Skandal um O.J. Simpson in Verruf geraten. Einen neuen Seriennamen fand man per Mitarbeiterwettbewerb und anschließenden Zuschauertests: Das Rennen machte „Pacific Palisades“.
Doch nicht nur der Titel wurde geändert, auch Ex-„Baywatch“-Nixe Erika Eleniak, die ursprünglich die Rolle der Laura Sinclair spielen sollte, zog sich vor Drehbeginn aus dem Projekt zurück und wurde durch die Australierin Kimberley Davies ersetzt. Zum Cast zählten weiterhin die erfahrenen TV-Gesichter Greg Evigan, Finola Hughes und Michelle Stafford, aber auch Newcomer wie Natalia Cigliuti und Lucky Vanous, der zuvor als „Coca Cola“-Werbegesicht bekannt war.
Obwohl „Pacific Palisades“ einen günstigen Sendeplatz direkt nach „Beverly Hills, 90210“ erhielt, waren die Zuschauerzahlen von Anfang an bescheiden. Daher schickte FOX die Soap bereits nach fünf Folgen in eine Pause. Um mehr Zuschauer anzulocken, wurde Ex-„Denver-Clan“-Biest Joan Collins als Intrigantin Christina Hobson ins Seriengeschehen eingeführt, doch auch sie konnte die drohende Absetzung nicht mehr abwenden. Nach 13 Folgen erfolgte schließlich das endgültige Aus.
Im Gegensatz zu vielen anderen kurzlebigen Primetimesoaps, die oftmals mit einem Cliffhanger enden, fanden die Autoren dennoch die Zeit, alle laufenden Storylines zu einem Abschluss zu bringen. In Deutschland erfolgte die Erstausstrahlung unter dem Titel „L.A. Affairs“ im Dezember 1998 auf DF1. Im Frühsommer 1999 liefen alle 13 Folgen als Free-TV-Premiere immer samstags um 17:00 Uhr auf Sat.1.