35/II Ein fataler Entschluss

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Joey und Dawson schauen sich gemeinsam einen Film an. Als Dawson plötzlich den Film ausmacht, protestiert Joey. Sie mag auch Liebesgeschichten, die kein Happy End haben. Gerade diese Filme zeigen, dass die Liebe eine unheimliche Kraft hat. Dawson wendet ein, dass Liebe aber manchmal nicht alle widrigen Umstände überwindet. Trotz der Diskussion beruhigt Joey Dawson, dass die beiden ihr Happy End bekommen werden. Dawson weiß jedoch nicht, ob er Joey gestehen soll, dass ihr Vater erneut mit Drogen handelt. Am nächsten Tag gibt er Mr. Potter zu verstehen, dass er von seinen kriminellen Aktivitäten weiß.

Auf dem Schulweg erzählt Jen Jack von einer Schularbeit über Selbstmorde bei Jugendlichen. Jack ist beunruhigt, dass sich Jen etwas antun könnte. Grams taucht vor der Schule auf und bietet Jen an, wieder bei ihr einzuziehen, doch Jen lehnt ab. Paceys Vater fährt seinen Sohn im Streifenwagen zur Schule. Über das Funkgerät hört Pacey, dass die Adresse des „Ice House“ erwähnt wird. Pacey möchte natürlich wissen, was mit dem Restaurant los ist, aber Mr. Witter will ihm nichts darüber sagen. Sein Vater warnt ihn, dass er bloß seine Prüfungen bestehen soll. Pacey geht mit Dawson ins Schulgebäude. Als die Prüfungsbögen ausgeteilt werden, legt Pacey nur den Kopf auf den Tisch und starrt Löcher in die Luft. Als Dawson Mr. Potter im „Ice House“ trifft, macht er ihm schwere Vorwürfe. Mr. Potter deutet an, dass er in der Klemme sitzt. Später lernen Dawson, Joey, Jack, Jen und Pacey im „Ice House“ für ihre Prüfungen, als Sheriff Witter hereinkommt und in einem anderen Zimmer Mr. Potter nach einem gewissen Pete fragt. Mr. Potter streitet ab, dass er von Petes Drogengeschäften weiß. In diesem Moment platzt Joey in das Gespräch und Mr. Witter zieht ab. Joey ärgert sich vor Dawson darüber, dass ihr Vater nie in Ruhe gelassen wird. In einem Hinterzimmer des „Ice House“ öffnet Mr. Potter derweil Säckchen mit Kokain und bringt sie in sein Büro.

Jack will Jen überreden, Frieden mit ihrer Großmutter zu schließen. Jen sieht dies jedoch als Vertrauensbruch an, beschimpft Jack und will noch am selben Tag ausziehen. Plötzlich splittert, was offenbar niemand hört, eine Fensterscheibe. Jemand hat eine Flasche mit brennbarer Flüssigkeit in einen Raum des „Ice House“ geworfen. Sofort lodern Flammen. Vor dem „Ice House“ erzählt Mr. Witter Pacey von einem Telefonat mit Mr. Milo: Pacey hat bislang kein einziges Wort bei den Prüfungen geschrieben. Sein Vater ist wütend und will ihm den Aufenthalt im „Ice House“ verbieten. Zwischen den beiden kommt es zum Streit, der erst endet, als Mr. Witter Pacey ins Gesicht schlägt. Inzwischen hat Mr. Potter das Feuer vor der Glasscheibe seines Büros entdeckt. Er spült panisch das Kokain in der Toilette herunter. Die Jugendlichen im anderen Zimmer bemerken nun auch den Brandgeruch und laufen zu Mr. Potter. Die Flammen breiten sich weiter aus und befinden sich zwischen Mr. Potter und den Jugendlichen. Mr. Potter ist von den Flammen eingeschlossen. Pacey und sein Vater haben das Feuer von draußen bemerkt. Mr. Witter ruft Verstärkung. Während Pacey die verzweifelte Joey aus dem Zimmer bringt, nimmt Dawson den Feuerlöscher. Jen schaut die Flammen nur an, ohne zu fliehen. Jack bringt sie aus dem Zimmer. Schließlich wirft Dawson den Feuerlöscher durch die Glasscheibe, um Mr. Potter aus seiner Lage zu befreien. Dawson und Mr. Witter bringen ihn ins Freie, wo er von Joey umarmt wird.

Als Joey gerade von der Polizei befragt wird, bedrängt Dawson Mr. Potter, endlich zur Polizei zu gehen. Mr. Potter lehnt ab, da es zu gefährlich sei. Joey ist über seine Aussage verwirrt. Pacey und Mr. Witter stehen mit ein paar Polizisten im ausgebrannten „Ice House“. Pacey nimmt Mr. Potter in Schutz. Sein Vater macht sich weiter über Pacey lustig und sagt, dass ihm ein Mädchen das Herz gebrochen hat, bei dem ein paar Schrauben locker sind. In diesem Augenblick schlägt Pacey seinen Vater mitten ins Gesicht. Er solle nie wieder über die Frau herziehen, die in sechs Monaten mehr für ihn getan hat als sein Vater in 16 Jahren! Während Bessie und ihr Vater gerade über die Feuerversicherung diskutieren, kommt Joey aufgebracht herein. Sie will, dass ihr Vater schwört, mit der Sache nichts zu tun zu haben. Als er dies tut, ist Joey erleichtert. Mitch und Gail drängen Dawson, zur Polizei zu gehen. Er möchte es wegen Joey nicht tun, aber seine Eltern meinen, dass er gerade wegen Joey zur Polizei gehen sollte. Jack fragt Jen, weshalb sie nicht vor den Flammen weggelaufen ist. Sie gibt nach einer Weile zu, dass sie das Feuer als Wink des Schicksals sah und keinen Grund sah, weiterzuleben. Jack sagt ihr, dass er Selbsthass kennt, dass man aber nie glücklich wird, wenn man die wegstößt, die einen lieben.

Dawson ist zu Joey gefahren. Er sagt ihr ohne Umschweife, dass er weiß, dass ihr Vater wieder mit Drogen dealt. Sie will es nicht wahrhaben und verteidigt ihn. Dawson versucht Joey davon zu überzeugen, dass es besser ist, zur Polizei zu gehen, und dass er helfen könnte, die Brandstifter zu fassen, damit ihr Vater mildernde Umstände bekommt. Joey ist natürlich wütend. Sie gibt Dawson die Schuld, fleht ihn an, sich nicht einzumischen, und droht, dass ihre Beziehung und ihre Freundschaft das nicht überleben werden. Dawson ist bereit, das in Kauf zu nehmen, um sie zu schützen. Joey, Dawson und Dawsons Eltern sitzen im Büro von Sheriff Witter. Wenn Mr. Potter ohne zu kooperieren erwischt wird, droht ihm lebenslange Haft. Joey wehrt sich immer noch dagegen, ihren Vater zu belasten. Joey würde alles für ihren Vater geben. Dawson probiert ihr unter vier Augen zu erklären, dass es keine Alternative gibt. Joey wirft ihm vor, dass er keine Alternativen sieht, weil er in einer Schwarz-Weiß-Welt lebt. Sie wirft ihm vor, er könne ihre Welt einfach nicht verstehen. Sie geht aus dem Zimmer. Mitch und Gail unterhalten sich über ihren Sohn, mit dem sie sehr zufrieden sind. Dabei erzählt Mitch, wie sehr er wieder Teil der Familie sein will. Er geht vor Gail auf die Knie und bittet sie, in Capeside zu bleiben. Sie ist jedoch weiterhin fest entschlossen, zu gehen.

Jen steht mit einer Reisetasche vor Grams’ Tür. Unter drei Bedingungen will sie wieder einziehen: Erstens müssen sie über die Gründe reden, weshalb ihr Zusammenleben beim ersten Mal nicht funktioniert hat, und zweitens muss Grams akzeptieren, dass Jen schon viel durchgemacht hat und ihre Unterstützung benötigt. Jen und Grams fallen sich unter Tränen in die Arme. Die dritte Bedingung sitzt auf der Schaukel vor dem Haus: Es ist Jack. Da sein Vater das Haus verkaufen will, braucht er nun auch eine neue Bleibe. Grams meint, dass sich das machen ließe. Mr. Witter trifft Pacey am Hafen. Zu Paceys Überraschung meint er zu seinem Sohn, dass er den Faustschlag verdient hatte. Andie hat bei den Witters angerufen und sich lange mit Mr. Witter unterhalten. Erst jetzt weiß Paceys Vater, was Pacey und Andie durchgemacht haben. Mr. Witter entschuldigt sich für seine Bemerkung über Andie. Er hat zudem mit der Schule gesprochen und arrangiert, dass Pacey seine Prüfung wiederholen darf. Pacey kann seine Tränen kaum mehr zurückhalten. Mr. Witter gibt Pacey eine kurze, unsichere Umarmung. Pacey fängt an zu weinen, fällt seinem Vater um den Hals und sagt ihm, wie sehr er Andie vermisst.

Mr. Potter sieht sich im Wohnzimmer ein Bild von Joey und ihrer Mutter an. Joey betritt das Haus und sagt ihm, dass sie bei der Polizei war. Sie fragt ihn, ob er wieder mit Drogen handelt. Er fängt an zu weinen und gibt es zu. Sie fragt ihn unter Tränen nach dem Grund, doch er weiß ihn nicht. Er fühlte es als solche Last, versagt zu haben. Er wollte für seine Töchter sorgen und war zu schwach, mit ihnen nach einer Lösung zu suchen. Sie wirft ihm vor, dass er ihr Vertrauen missbraucht und sie angelogen hat. Sie hätte in diesem Feuer umkommen können! Er ist an einem Punkt, wo er nicht mehr weiß, wie es weitergeht. Joey hört auf zu weinen und schaut ihren Vater lange an. Plötzlich hebt Joey langsam das untere Ende ihres Hemds hoch: Am Körper trägt sie einen Polizeisender. Er schaut sie einen Moment verzweifelt an, während sie wieder anfängt, zu weinen. Er sagt ihr, dass es ihr nicht leidtun solle.

Joey und ihr Vater gehen aus dem Haus. Draußen warten bereits Mr. Witter und andere Polizisten. Mr. Potter geht an Bessie vorbei, die ihn nicht einmal ansehen kann. Die Polizei fährt mit Mr. Potter weg. Dawson steht vor dem Haus und Joey geht zu ihm hin. Sie guckt ihn immer hasserfüllter an, bis sie schließlich sagt: „Ich hoffe, eines Tages meinem Vater vergeben zu können, und ich weiß nicht, ob ich mir vergeben kann, aber ich weiß, dass ich dir nie vergeben werde.“ In Erinnerung an das Gespräch am Anfang der Folge sagt sie, dass es Umstände gibt, die die Liebe nicht überwinden kann. Und von nun an will sie ihn nicht mehr kennen. Sie geht zurück ins Haus. Dawson steht allein vor dem Haus und sagt zu sich selbst: „Bis dann, Joey.“

Details zu dieser Episode

Englischer Titel:
Parental Discretion Advised
Deutscher Titel:
Ein fataler Entschluss
Drehbuch:
Greg Berlanti
Regie:
Greg Prange
Gastdarsteller:
John Finn (John Witter), Kerr Smith (Jack McPhee), Gareth Williams (Mike Potter)
Anmerkungen:
Kein Eintrag vorhanden.
Ausstrahlung:
USA: 25.05.1999 (The WB), DE: 11.09.1999 (Sat.1)
Letzte Aktualisierung: 15. September 2021

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